- Wissenschaftliche Zeitschrift des Sorbischen Instituts in neuer Form- Mit breiter Themenvielfalt aus der Sorabistik und der vergleichenden Minderheitenforschung
Themenauswahl im aktuellen Heft:
Anca Claudia Prodan (englisch): Überlegungen zu einer
Konzeptualisierung der sorbischen digitalen Kultur unter
Berücksichtigung der materiellen und technischen Infrastruktur
Goro Christoph Kimura (obersorbisch): Überblick über die Strategien
zum Erhalt und zur Schaffung von sorbischen Sprachräumen in Anwesenheit
Deutschsprachiger
Friedrich Pollack: Edition und Untersuchung einer Streitschrift des
sorbischen Diakons Matthäus Schultze / Matej Šołta von 1768 gegen
Missstände im Wendischen Predigerkollegium zu Leipzig und im sorbischen
evangelischen Kirchenwesen
Der Lětopis – die wissenschaftliche Jahresschrift des Sorbischen
Instituts in Bautzen – erscheint seit dem Jahrgang 2023 in neuer Form.
Die aktuelle gedruckte Ausgabe umfasst alle Beiträge, die im Jahr 2024
auf der neuen Plattform des Sorbischen Instituts www.lětopis.de
erschienen sind.
Wichtige Ergänzung zum zweibändigen Deutsch-obersorbischen Wörterbuch Enthält den neuen sorbischen Wortschatz der vergangenen 30 Jahre Durchgesehene und bearbeitete NeuauflageDas Wörterbuch der neuen obersorbischen Lexik gilt als unverzichtbarer Ergänzungsband zum zweibändigen Deutsch-obersorbischen Wörterbuch, das 1989/91 erschienen ist. Der vorliegende Band umfasst den neuen Wortschatz, welcher in den vergangenen 30 Jahren Eingang in die obersorbische Standardsprache gefunden hat.
Die Autorinnen Anja Pohontsch und Jana Schulz haben die 2. Auflage vollständig durchgesehen und im Sinne der Nutzerfreundlichkeit überarbeitet. Dabei wurde teilweise weitere Neuschöpfungen der jüngsten Vergangenheit mit aufgenommen und Wortbildungen, die sich nicht durchgesetzt haben, wieder getilgt. Das Wörterbuch spiegelt somit den aktuellen Entwicklungsstand der Sprache wider und ist ein nützliches Hilfsmittel für das Erlernen und den Umgang mit dem Obersorbischen.
Bogumił Šwjela (1873–1948) ist eine der herausragenden
Persönlichkeiten in der niedersorbischen Geschichte. Neben seinen
zahlreichen wissenschaftlichen und publizistischen Veröffentlichungen
führte der Pfarrer, Redakteur, Sprachforscher und Mitbegründer der
Domowina über mehr als 40 Jahre ein Tagebuch. Seine mosaikartigen
Aufzeichnungen vermitteln ein ungeschöntes, authentisches Bild der
Niederlausitz in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Šwjela gibt
Berichte und Ansichten aus dem dörflichen Leben wieder, die die
Verdrängung des Sorbischen aus Schule und Kirche in einer Weise belegen,
wie sie in keiner Behördenakte, Zeitung oder konventionellen
Geschichtsquelle zu finden sind. Daneben gewährt er Einblick in sein
Privatleben und in seine Gedanken- und Gefühlswelt. Sämtliche
sorbisch-wendische Einträge wurden von der Herausgeberin Annett Bresan
übersetzt, sodass Šwjelas Tagebücher auch vollständig in deutscher
Sprache vorliegen.
"Wer meint, dass er bereits viel über Bogumił Šwjela weiß, sollte
trotzdem einen Blick in dieses Buch werfen. Es lohnt sich!" Michael
Meyer
Mit Róža Domašcyna (*1951) finden sich die sorbische und deutsche Poesie auf einer neuen, höchst innovativen Entwicklungsstufe wieder. Die Abkehr von bisherigen Schreibweisen ist radikal. Dabei unterliegen die Gedichte Róža Domašcynas einer unaufhörlichen Wandlung. Das gilt auch für die Lautklänge. Das neue Wortall der Dichterin desorientiert und destabilisiert. Darin ist es zutiefst Ausdruck unserer Gegenwart. Die energiegeladene poetische Zeichenwelt wird zum Quell fortdauernder Kreativität und unabschließbarer, zumal weiblicher Metamorphosen.
Die wissenschaftliche Zeitschrift für Sorabistik veröffentlicht Studien, Materialien, Rezensionen und Bibliographien aus allen geisteswissenschaftlichen Disziplinen, die sich mit Vergangenheit und Gegenwart der Sorben beschäftigen. Die Beiträge erscheinen vorwiegend in Deutsch, aber auch in Sorbisch, weiteren slawischen Sprachen und Englisch. Die 1952 gegründete Zeitschrift wird vom Sorbischen Institut jährlich in zwei Heften, jedes zweite Jahr ergänzt durch ein Sonderheft, herausgegeben. Sie steht in der Tradition der Zeitschrift der sorbischen wissenschaftlichen Gesellschaft »Maćica Serbska«, deren erste Ausgabe 1848 erschien.
Lětopis in digitaler Bibliothek
Die Artikel des Lětopis werden ab dem Jahrgang 2008 im Internet angeboten. Die einzelnen PDF-Dateien können über die Seiten der Online-Bibliothek für Zentral- und Osteuropa unter der Adresse www.ceeol.com eingesehen und erworben werden. www.ceeol.com
Mehr als 5500 Familiennamen sorbischer, polnischer und tschechischer Herkunft hat der Autor für vorliegenden Band aus Adress und Telefonbüchern zusammengetragen und gibt damit einen besonderen Einblick in die Siedlungsgeschichte des Dreiländerecks Böhmen – Schlesien – Lausitz.
Das Nachschlagewerk bietet sowohl dem Fachmann als auch dem interessierten Laien einen einfachen Zugang. Zu den verzeichneten Namen ist jeweils der älteste Beleg angeführt sowie Herkunft und Bedeutung erläutert. Auch Verweise auf abweichende Schreibvarianten der slawischen Namen im heutigen Deutschen könnnen für Ahnenforscher oder an der eigenen Familiengeschichte Interessierte hilfreich sein.
Die Neuauflage ist weitestgehend unverändert, einzig das Literaturverzeichnis wurde um die jüngste Forschungsliteratur aktualisiert.
Die Reformation setzte neben fundamentalen theologischen auch erhebliche gesellschaftliche Entwicklungen in ganz Europa in Gang. Für viele kleine Völker stellte die Spaltung der Kirche und die Ausbildung konkurrierender christlicher Konfessionen am Beginn der Neuzeit eine Zäsur dar, die einen tiefgreifenden sozialen und kulturellen Wandel mit sich brachte. Der vorliegende Konferenzband widmet sich in vergleichender Perspektive am Beispiel der Sorben, Esten und Letten den langfristigen Auswirkungen von Reformation und Konfessionsbildung auf die Glaubens- und Lebenswelten der kleinen Völker Ostmitteleuropas im 16. und 17. Jahrhundert. Insgesamt 17 Beiträge aus den Geschichts-, Kultur-, Literatur- und Sprachwissenschaften sowie aus der Theologie und der Kunstgeschichte gehen einerseits den Brüchen und langfristigen Entwicklungen im Gefolge der Reformation, andererseits aber auch den Kontinuitäten zwischen vor- und nachreformatorischer Zeit nach.
Die wissenschaftliche Zeitschrift für Sorabistik veröffentlicht Studien, Materialien, Rezensionen und Bibliographien aus allen geisteswissenschaftlichen Disziplinen, die sich mit Vergangenheit und Gegenwart der Sorben beschäftigen. Die Beiträge erscheinen vorwiegend in Deutsch, aber auch in Sorbisch, weiteren slawischen Sprachen und Englisch. Die 1952 gegründete Zeitschrift wird vom Sorbischen Institut jährlich in zwei Heften, jedes zweite Jahr ergänzt durch ein Sonderheft, herausgegeben. Sie steht in der Tradition der Zeitschrift der sorbischen wissenschaftlichen Gesellschaft »Maćica Serbska«, deren erste Ausgabe 1848 erschien.
Lětopis in digitaler Bibliothek
Die Artikel des Lětopis werden ab dem Jahrgang 2008 im Internet angeboten. Die einzelnen PDF-Dateien können über die Seiten der Online-Bibliothek für Zentral- und Osteuropa unter der Adresse www.ceeol.com eingesehen und erworben werden. www.ceeol.com
Von 1884 bis 1886 veröffentlichte der sorbische Ethnograf, Sprachwissenschaftler und Gründungsvater der Sorabistik Arnošt Muka (Ernst Mucke) einen der bis heute einflussreichsten Texte der sorbischen Publizistik – die „Statistika łužiskich Serbow“. Seine Bedeutung lag vor allem im statistischen Material zur Stärke der ober- und niedersorbischen Bevölkerung am Ende des 19. Jahrhunderts. Aber das Buch ist weit mehr als ein Zahlenwerk. Es ist mit seinen ausführlichen Beschreibungen dörflichen Lebens und sprachpolitischen Kampfansagen eine faszinierende Quelle für Volkskundler, Historiker, Soziologen, Heimatforscher und Ortschronisten. Im Detail erfährt der Leser, wie damals durch Industrialisierung und Zuzug fremder Arbeiter vor allem in die nördliche und südliche Oberlausitz sich dort die deutsche Sprache in der Öffentlichkeit mehr und mehr Bahn brach. Die katholischen Gemeinden zwischen Kamenz und Bautzen hingegen kristallisierten sich als Kerngebiet sorbischer Resistenz gegenüber der Germanisierung heraus.Der Ethnologe Robert Lorenz hat es sich zur Aufgabe gemacht, das bisher nur in sorbischer Sprache vorliegende Werk samt Mukas Nachträgen aus den Jahren 1896 und 1900 ins Deutsche zu übertragen und somit einer viel breiteren wissenschaftlichen wie allgemeinen Öffentlichkeit als bisher zugänglich zu machen.
Die vorliegende Reprint-Ausgabe des Lebenswerkes von Gotthold Schwela „Die Flurnamen des Kreises Cottbusʺ ist nicht nur für Theoretiker wie Sprachforscher oder Regionalhistoriker unschätzbar. Auch für Praktiker ist es ein wertvolles Nachschlagewerk. Aus diesem Wissensschatz können Lehrer für ihren Sprach- und Sachunterricht schöpfen, Gemeinderäte finden Anregungen für die Namensgebung von neuen Ortsteilen oder Straßen.
Im Laufe eines halben Jahrhunderts sammelte Schwela die Flurnamen in jedem Ort persönlich und meist mehrmals sowie aus zahlreichen schriftlichen Quellen: Rezesse, Karten, Pächterverzeichnisse, Kirchenbücher, Lokalblätter, heimatkundliche Schriften. Die Flurnamen ordnete Schwela nach Gemeinden und ergänzte diese mit für Ortschronisten interessanten Informationen. Neben den verschiedenen notwendigen Registern enthält das Grundlagenwerk zudem seine Abhandlung zur Wortbildung niedersorbischer Flurnamen. Das Vorwort zur posthumen Erstveröffentlichung 1958 im Akademie-Verlag Berlin verfasste der renommierte Slawist Prof. Hans Holm Bielfeldt, zur Reprint-Ausgabe der ausgewiesene Kenner niedersorbischer Flurnamen Gregor Wieczorek.
Die wissenschaftliche Zeitschrift für Sorabistik veröffentlicht Studien, Materialien, Rezensionen und Bibliographien aus allen geisteswissenschaftlichen Disziplinen, die sich mit Vergangenheit und Gegenwart der Sorben beschäftigen. Die Beiträge erscheinen vorwiegend in Deutsch, aber auch in Sorbisch, weiteren slawischen Sprachen und Englisch. Die 1952 gegründete Zeitschrift wird vom Sorbischen Institut jährlich in zwei Heften, jedes zweite Jahr ergänzt durch ein Sonderheft, herausgegeben. Sie steht in der Tradition der Zeitschrift der sorbischen wissenschaftlichen Gesellschaft »Maćica Serbska«, deren erste Ausgabe 1848 erschien.
Lětopis in digitaler Bibliothek
Die Artikel des Lětopis werden ab dem Jahrgang 2008 im Internet angeboten. Die einzelnen PDF-Dateien können über die Seiten der Online-Bibliothek für Zentral- und Osteuropa unter der Adresse www.ceeol.com eingesehen und erworben werden.
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Wobsah
Bildhauerfamilie Petschke. Sorbisches Bürgertum zwischen nationalerBekennerschaft und staatsbürgerlicher Loyalität 1850 bis 1950
Peter Schurmann: Rudolf Lehmann und seine Forschungen über die Sorben/Wenden. Zwischen politischer Vereinnahmung und Distanz
Wolfgang Kessler: Jan Pětr Jordan und Kroatien-Slawonien 1840 – 1848
Thomas Menzel: Kanonische morphologische Komplexität im Sorbischen
Walter Wenzel: Der Stammesname Besunzane in neuer Sicht. Mit einer Karte
Anja Pohončowa / Wito Bejmak: Zawjazanje Serbskeje bibliografijedo digitalnych informaciskich systemow
Lutz Laschewski / Fabian Jacobs: Diesseits und jenseits der Insel.Über die räumliche Konstitution sorbischer KulturRozprawa
Charlotte Unger / Friedrich Pollack: Reformation und Ethnizität. Sorben, Lettenund Esten im 16. und 17. Jahrhundert. Internationale Konferenz des SorbischenInstituts und der Baltischen Historischen Kommission(Bautzen 23. – 25. 11. 2017)
RecensijeKito Kśižank: Steffen Menzel, Walter Wenzel: Sorbische Personennamen deröstlichen Oberlausitz. Nach Quellen des 14. bis 18. Jahrhunderts. Bautzen:Domowina-Verlag 2017, 176 b.
Alexander Schunka: Lubina Mahling: Um der Wenden Seelenheyl hochverdient– Reichsgraf Friedrich Caspar von Gersdorf. Eine Untersuchung zumKulturtransfer im Pietismus. Bautzen: Domowina-Verlag 2017 (= Schriften desSorbischen Instituts; 64), 530 S.
Karolina Rosiak: Nicole Dołowy-Rybińska: “Nikt za nas tego niezrobi”. Praktyki językowe i kulturowe młodych aktywistów mniejszościjęzykowych Europy. Toruń: Fundacja Nauki Polski 2017, pp. 576
Abstracts
Zapis awtorow
In vorliegendem Buch begibt sich der Autor Robert Lorenz auf die Spur des Schlesischen und seiner Konstrukteure an der Neiße in Vergangenheit und Gegenwart. Nach 1990 erlebte das Bekenntnis zu einer schlesischen Identität in Görlitz und seinem Umland großen Zuspruch. In der östlichen Oberlausitz entstand zeitweilig eine schlesische politische Bewegung, hier wurden erinnerungspolitische Debatten mit weit überregionaler Bedeutung geführt. Eine vermeintliche Randregion drängte ins Scheinwerferlicht, fragte selbstbewusst nach ihrem Platz in Geschichte und Gegenwart und löste damit Fragen und Verunsicherungen aus, die bis heute nachhallen.
Beobachtungen auf Volksfesten, bei Heimatabenden und Fußballspielen stehen neben Analysen volkskundlicher Texte und Interviews mit zentralen Akteuren. Und immer wieder taucht der Autor aus stadtethnografischer Perspektive in die Fülle der Görlitzer Geschichtshorizonte ein, die diese Stadt auszeichnen wie nur wenige andere. Damit entsteht ein faszinierender Text über Heimat, Geschichte, Erinnerung und Identität in der Mitte Europas.
Wobsah
Nicole Dołowy-Rybińska: Das Verhältnis der obersorbischen Intelligenz zu den anderen slawischen Völkern
Michael Richter: Wendische/Sorbische Mehrheiten? Umstrittene Volkszählungen zwischen 1925 und 1951
Grzegorz Szpila: Zapożyczenia angielskie we współczesnej prasie górnołużyckiej
Edmund Pech: Sorbisches Kirchenleben in der Niederlausitz während der Weimarer Republik. Aus Berichten der Kirchenvisitationen in den Gemeinden Briesen, Dissen und Drachhausen
Franc Šěn: Listowanje Jana Skale z Otu Wićazom (1921–1935)
Ines Keller: Dr. sc. Siegmund Musiat (1930–2017)
Christian Prunitsch: Dr. h. c. Kito Lorenc (1938–2017)
Jana Piňosová: Jungakademisches Netzwerktreffen sorabistischer Forschung
Recensije
Tilman Berger: Sonja Wölke, Hauke Bartels (Hgg.): Einflüsse des Deutschen auf die grammatische Struktur slawischer Sprachen. Internationale Konferenz des Sorbischen Instituts 14.–15. 10. 2011 in Cottbus/Chóśebuz. Bautzen: Domowina-Verlag 2015 (= Schriften des Sorbischen Instituts/Spisy Serbskeho instituta; 58), 239 S.
Inge Bily: Volkmar Hellfritzsch: Zur Integration sorbischer Personennamen ins Deutsche. Bautzen: Sorbisches Institut 2016 (= Kleine Reihe des Sorbischen Instituts; 24), 103 S., 9 Tabellen
Mikławš Měrćin: Christian Schurig et al.: Bildwörterbuch der Umgebindebauweise der Oberlausitz und der angrenzenden tschechischen und polnischen Gebiete. Wobrazowy słownik ludoweho twarstwa Hornjeje Łužicy a susodnych čěskich a pólskich krajinow. Obrázkový slovník lidové architektury v Horní Lužici, severních Čechách a Dolním Slezsku. Ilustrowany słownik architektury ludowej Górnych Łużyc i graniczących z nimi terenów Czech i Polski. 2., předźěłany nakład. Weifa: Sächsischer Verein für Volksbauweise e. V. 2016, 62 s., 26 taflow
Jana Piňosová: Cornelia Eisler, Silke Göttsch-Elten (Hgg.): Minderheiten im Europa der Zwischenkriegszeit. Wissenschaftliche Konzeptionen, mediale Vermittlung, politische Funktion. Münster-New York-München-Berlin: Waxmann Verlag 2017 (= Kieler Studien zur Volkskunde und Kulturgeschichte; 12), 235 S.
Kito Lorenc (1938─2017) steht für sechs Jahrzehnte sorbischer und deutscher Poesie. Er liegt mit seinem Werk in vielerlei Hinsicht „dazwischen“: Er dichtete auf Sorbisch und Deutsch. Er schuf eine Ästhetik zwischen beiden Sprachen, Literaturen und Kulturen. Vor allem aber war er, ganz ambivalent, zwischen Ernst und Ironie, zwischen Innigkeit und Witz zu Hause. An den Grenzen der Sprache kannte er keine natürliche Grenze.
Die Monografie gibt den schöpferischen Werdegang von Kito Lorenc in der Chronologie der Werke in beiden Sprachen wieder und stellt eine umfassende Würdigung des Dichters dar.
Sicherheit gehört zu den Grundbedürfnissen der Menschheit. So ist sie auch konstituierend für das Zusammenleben von ethnischen und sprachlichen Minderheiten sowie für die Staaten, in denen sie leben. Das Verhältnis von Minderheit und Staat ist jedoch durch Machtasymmetrien geprägt, die aufgrund divergierender Sicherheitsbedürfnisse zu Konflikten führen können. In vorliegendem Band stellen erst¬malig Minderheitenforscher aus Nord- und Südamerika, Europa und Asien in vergleichender Perspektive einen Weg vor, der derartigen Krisen entgegenwirkt. Mit dem Konzept der kulturellen Sicherheit untersuchen sie gesellschaftliche und institutionelle Rahmenbedingungen, die es Minderheiten ermöglichen, durch politische Mitbestimmung ein Gefühl von Zugehörigkeit zu ihrem Staat zu entwickeln und gleichzeitig ihre kulturelle Souveränität zu stärken. Damit deckt das Konzept nicht nur Missstände auf und erklärt die Ursachen politischer Instabilitäten. Es macht zugleich erfolgreiche Strategien zur Generierung kultureller Sicherheit sichtbar, die für Minderheiten sowie die Minderheitenpolitik multi¬nationaler Staaten weltweit Orientierung geben können.
Der Oberamtshauptmann der Oberlausitz Reichsgraf Friedrich Caspar von Gersdorf (1699─1751) prägte als zentraler politischer Akteur und engagierter Pietist die Geschicke der Region in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Lubina Mahling rückt in vorliegender Arbeit diese Persönlichkeit in den Fokus ihrer Betrachtungen.Friedrich Caspar von Gersdorf ermöglichte nicht nur den Aufbau und das Bestehen der Herrnhuter Brüdergemeine, sondern bemühte sich auch um die pietistische Erweckung unter den Sorben. Zu seinen wichtigsten Unternehmungen zählt das 1737 nach dem Vorbild der Francke’schen Bildungseinrichtungen in Halle gegründete Klixer Seminar und deren Nachfolgeeinrichtung, die Uhyster Anstalten. Hier lernten Theologiestudenten Sorbisch, um später ein Pfarramt in der Lausitz zu übernehmen. Auch Lehrer für das sorbische Elementarschulwesen wurden hier ausgebildet.
Lubina Mahling füllt mit ihrer Dissertation eine beträchtliche Forschungslücke der deutschen und sorbischen Geschichte. Schließlich trug Gersdorf mit seinem umfassenden Werk wesentlich zur Alphabetisierung der sorbischen Bevölkerung und zur Modernisierung der sorbischen Gesellschaft bei.
Wobsah
Franc Šěn: Měsacne Pismo k rozwučenju a k wokřewjenju - prěni serbski ćišćany časopis
Lubina Mahling: Pietistische Lehrerbildung in der sorbischen Lausitz. Die Belowsche Schulanstalt in Großwelka und das Gräflich Dohnasche institut in Uyst/Spree
Michael Richter: Drei Episoden aus der zweisprachigen Oberlausitz während des Zweiten Weltkrieges
Petr Kaleta: Die Zeitschrift Serbski student - eine Brücke zwischen Totalitarismus und Demokratie in der sorbischen Lausitz
Anja Pohončowa: Zarys hornjoserbskeje słowotwórby přitomnosće
Thomas Menzel, Flexionsmorphologische Komplexität im Ober- und Niedersorbischen: Genus und Flexionsklassen
Die Namenkunde befasste sich bisher nur am Rande mit den östlichen Gebieten der historischen Oberlausitz. Dabei war auch die Region links und rechts der Neiße, das einstige Siedlungsgebiet des Stammes der Besunzane, früher sorbisches Sprachgebiet. Dies spiegelt sich vor allem in den Personennamen wider. Die Autoren haben anhand archivalischer Quellen alle sorbischen Zunamen aus dem Görlitzer und Rothenburger Raum in diesem Namenwörterbuch zusammengetragen und deren Bedeutung untersucht.Den beiden Autoren ist es in diesem Band gelungen, neue, siedlungsgeschichtlich relevante Erkenntnisse vorzulegen, befasste sich die slawische Namenkunde doch bisher nur am Rande mit den östlichen Gebieten der historischen Oberlausitz. Dabei war auch die Region links und rechts der Neiße, das einstige Siedlungsgebiet des Stammes der Besunzane, früher sorbisches Sprachgebiet. Dies spiegelt sich vor allem in den Personennamen wider. Die Autoren haben anhand archivalischer Quellen alle sorbischen Zunamen aus dem Görlitzer und Rothenburger Raum in diesem Namenwörterbuch zusammengetragen und deren Bedeutung untersucht. Dabei wurden, zahlreiche bisher unbekannte Namen verzeichnet und gedeutet sowie für einige Orte teils sehr alte Belege aufgefunden. Mit der Auswertung der Personennamen aus den Türkensteuerregistern der Jahre 1528–1543 bietet das Buch darüber hinaus Rückschlüsse auf die sprachliche und ethnische Zusammensetzung der hiesigen Bevölkerung.
Am Ende des Zweiten Weltkrieges hofften die Führungen der sorbischen Bewegung wie auch der Parteien in der Oberlausitz auf einen demokratischen Neuanfang. Nach den Erfahrungen im NS-Staat strebten zudem zahlreiche Sorben nach einer von Deutschland unabhängigen Entwicklung. Unter dem Einfluss der sowjetischen Ziele jedoch wurden Domowina und Parteien im Rahmen einer simulierten Demokratie durch die Besatzungsmacht und die von ihr gelenkte SED politisch entmündigt und Schritt für Schritt in die entstehende Diktatur eingebunden. Am Ende des Zweiten Weltkrieges hofften die Führungen der sorbischen Bewegung wie auch der Parteien in der Oberlausitz auf einen demokratischen Neuanfang. Nach den Erfahrungen im NS-Staat strebten zudem zahlreiche Sorben nach einer von Deutschland unabhängigen Entwicklung. Unter dem Einfluss der sowjetischen Ziele jedoch wurden Domowina und Parteien im Rahmen einer simulierten Demokratie durch die Besatzungsmacht und die von ihr gelenkte SED politisch entmündigt und Schritt für Schritt in die entstehende Diktatur eingebunden.
Die Studie zeichnet den mit Gewalt und Einschüchterung verbundenen Prozess in den fünf zweisprachigen Kreisen der Oberlausitz nach. Dabei wird deutlich, dass diese Entwicklung untrennbar mit der politischen Entmachtung von Domowina und Nationalrat verbunden war. Sorbische wie deutsche Funktionäre beteiligten sich gemeinsam an der politischen Gleichschaltung, wie sich umgekehrt Sorben und Deutsche gleichermaßen gegen die sozialistische Diktatur wehrten.
Wobsah
Madlena Malinkec: „Annales Budissinenses“ – nowe žórło k serbskim stawiznamzažneho nowowěka
Karlheinz Hengst: Zurba – ein bisher unbeachteter Name für das frühe westlicheSorbenland
Walter Wenzel: Der slawische Landschaftsname Schollene und seine Verwandtenunter den Ortsnamen
Bernd Koenitz: Unverstandene Lausitzer OrtsnamenWobsah
Madlena Malinkec: „Annales Budissinenses“ – nowe žórło k serbskim stawiznamzažneho nowowěka
Karlheinz Hengst: Zurba – ein bisher unbeachteter Name für das frühe westlicheSorbenland
Walter Wenzel: Der slawische Landschaftsname Schollene und seine Verwandtenunter den Ortsnamen
Bernd Koenitz: Unverstandene Lausitzer Ortsnamen
MaterialijeAlfred Roggan: Die sorbische/wendische Missionarin Maria Lobak/Marija Lobakojcaus Turnow, genannt Maria Lobach (1798–1853) Doris Teichmann: Andreas Tharaeus als Pfarrer in Friedersdorf Franc Šěn: Dotal njewozjewjene dopisy Jana Arnošta Smolerja
DiskusijaNicole Dołowy-Rybińska: Wokół zagrożenia języków, rewitalizacji i ideologiijęzykowych. Polemika z artykułem Tadeusza Lewaszkiewicza
JubilejInes Keller: Dr. Martin Walde zum 65. Geburtstag
RecensijeDietrich Scholze: Monika Blidy: Das Hügelchen, fünf Kornhalme hoch. Realität –Fiktion – Imagination in Jurij Brězans reifer Schaffensphase. Dresden: NeisseVerlag 2016 (= Dresdner Wissenschaftliche Bibliothek; 8), 199 S., 15 Schwarz-Weiß-Fotografien
Holger Kuße: Jana Schulz: Bilingualer Spracherwerb im Witaj-Projekt. Bautzen:Domowina-Verlag 2015 (= Schriften des Sorbischen Instituts; 60), 232 S.
Inge Bily: Walter Wenzel: Atlas niedersorbischer Zunamen. Nach Quellen des 14.bis 18. Jahrhunderts. Bautzen: Domowina-Verlag 2015, 160 S., 70 farbigeKarten
Tadeusz Lewaszkiewicz: Renata Bura: Zapożyczenia czeskie w słowniku Pfula.Terminologia naukowa. Kraków: Wydawnictwo LEXIS 2015, 215 + 5 s.
Walter Wenzel: Viktor Petrovyč Šul´gač: Narysy z praslovʼjans´koï antroponimiï.Častyna II. [Skizzen zur urslawischen Anthroponymie. Teil II]. Kyïv: Instytutukraïns´koï movy 2015, 500 S.
Ludwig Elle: Detlev Rein: Zum Anspruch der Sorbinnen auf weibliche Formen desNachnamens. Gutachten ohne Auftraggeber. Bautzen: Sorbisches Institut 2015(= Kleine Reihe des Sorbischen Instituts; 26), 67 S.
Ludwig Elle: Rainer Hofmann, Doris Angst, Emma Lantschner, Günther Rautz,Detlev Rein (Hgg.): Rahmenübereinkommen zum Schutz nationaler Minderheiten.Handkommentar. Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2015, 616 S.
Nicole Dołowy-Rybińska: Michael Hornsby: Revitalizing Minority Languages.New Speakers of Breton, Yiddish and Lemko. Palgrave Macmillan UK 2015(Palgrave Studies in Minority Languages and Communities), pp. XIV, 168 160 Lětopis 63 (2016) 2
Jean Rémi Carbonneau: Alain-G. Gagnon: Das Zeitalter der Ungewissheiten.Essays über Föderalismus und nationale Diversität. Baden-Baden: Nomos2014 (= Schriftenreihe des Europäischen Zentrums für Föderalismus-Forschung Tübingen; 42), 217 S.
Ursula Hemetek: Theresa Jacobs: Der Sorbische Volkstanz in Geschichten undDiskursen. Bautzen: Domowina-Verlag 2014 (= Schriften des SorbischenInstituts; 59), 248 S.
Ines Keller: Karen Ellwanger, Andrea Hauser, Jochen Meiners (Hgg.): Trachtenin der Lüneburger Heide und im Wendland. Münster: Waxmann 2015 (= VisuelleKultur. Studien und Materialien; 9), 436 S.
Friedrich Pollack: Hermann Frhr. von Salza und Lichtenau: Die weltliche Gerichtsverfassungin der Oberlausitz bis 1834. Berlin: Duncker und Humblot 2013(= Schriften zur Rechtsgeschichte; 163), 541 S.
Stephanie Bierholdt: Andreas Beaugrand (Hg.): Die Alte Ziegelei Westeregeln.Geschichte und Geschichten vom Kalkberg. Oschersleben: dr. ziethen verlag2015, 552 S., zahlreiche farbige Abb.
Abstracts
Zapis awtorow
Obwohl die Geschichte der Sorben während der DDR-Zeit in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus der Forschung rückte, mangelte es bisher jedoch an einer systematischen Sichtung, Ordnung und Zugänglichmachung der unzähligen Quellen dieser Epoche. Peter Schurmann hat es sich in seinem soeben erschienenen Buch zur Aufgabe gemacht, für die frühen Jahre des SED-Staates die wichtigsten Akten und Dokumente aufzubereiten und zu veröffentlichen.Obwohl die Geschichte der Sorben während der DDR-Zeit in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus der Forschung rückte, mangelte es bisher jedoch an einer systematischen Sichtung, Ordnung und Zugänglichmachung der unzähligen Quellen dieser Epoche. Peter Schurmann hat es sich in seinem Buch zur Aufgabe gemacht, für die frühen Jahre des SED-Staates die wichtigsten Akten und Dokumente aufzubereiten und zu veröffentlichen. Etwa 190 Schriftstücke geben Auskunft über die Entwicklung, die Aufgaben und das Funktionieren der staatlichen Minderheitenpolitik gegenüber den Sorben und deren Interessen in den 1950er-Jahren. Der Leser erhält einen Einblick in die Umsetzung des sogenannten Sorbengesetzes und die dazugehörigen Strukturveränderungen sowie in das Verhältnis von staatlichen Instanzen, Parteien und gesellschaftlichen Organisationen zu sorbischen Belangen. Ebenso beleuchtet wird die Tätigkeit des Sorbischen Kultur- und Volksbildungsamtes bzw. der späteren Hauptabteilung Sorbenfragen, die das sorbische Bildungs- und Kulturleben kontrollierte.
Z wobsaha:
Robert Langer: Deutsches Buch und wendisches Heftchen. Die Rolle der StaatlichenKreisfachstelle für Volksbüchereiwesen Bautzen bei der Zurückdrängungdes Wendischen im Dritten Reich
Michael Richter: Beschlagnahmt, vernichtet, verlagert, verschollen. Die Odysseewendischer Literatur im Zweiten Weltkrieg
Ladislav Futtera: Mužský, 5. července 1933. Příběh jedné manifestace (2. díl)
Piotr Pałys: Jugosłowiańskie charakterystyki serbołużyckich działaczy narodowychz lat 1946–1947Wobsah
Robert Langer: Deutsches Buch und wendisches Heftchen. Die Rolle der StaatlichenKreisfachstelle für Volksbüchereiwesen Bautzen bei der Zurückdrängungdes Wendischen im Dritten Reich
Michael Richter: Beschlagnahmt, vernichtet, verlagert, verschollen. Die Odysseewendischer Literatur im Zweiten Weltkrieg
Ladislav Futtera: Mužský, 5. července 1933. Příběh jedné manifestace (2. díl)
Piotr Pałys: Jugosłowiańskie charakterystyki serbołużyckich działaczy narodowychz lat 1946–1947
Goro Christoph Kimura: Wuznam nałožowanja serbšćiny w cyrkwi za jeje zachowanje.Přikładowa studija z katolskeje wosady
Walter Wenzel: Die slawischen Stammesnamen Neletici und Nudzici
Inge Bily: Personennamen in altsorbischen Ortsnamen zwischen Saale und Bober/Queis: Skizze eines Personennamenbuches
Steffen W. Groß: Der Mehrwert des Hybriden. Die hybridologische Forschungsperspektiveim Kontrast zum Ansatz der Bikulturalität
Jean-Rémi Carbonneau: Die konvergierende Entwicklung von Staat und ethnolinguistischerMehrheit in Frankreich, Deutschland, Kanada und Spanien
MaterialijeEdmund Pech: Das kirchliche Leben der evangelischen Sorben in Schlesien währendder Weimarer Republik. Aus Berichten der Kirchenvisitation in denGemeinden Schleife und Nochten-Tzschelln
JubilejDietrich Scholze-Šołta: Dr. Franc Šěn pjećašěsćdźesatnik
WopominanjeTadeusz Lewaszkiewicz: Prof. UG dr hab. Małgorzata Milewska-Stawiany(1962–2015)Walter Wenzel: In memoriam Prof. Dr. Hans Walther (1921–2015)
RozprawaStephanie Bierholdt: „Digitalisierung von Wissen. Chancen und Herausforderungen“.Workshop am Sorbischen Institut, 18./19. Juni 2015, Bautzen
RecensijeHartmut Zwahr: Trudla Malinkowa (Hg.): Jan Kilian (1811–1884). Pastor, Poet,Emigrant. Sammelband der internationalen Konferenz zum 200. Geburtstagdes lutherischen Geistlichen. Bautzen: Domowina-Verlag 2014, 491 S.
Cordula Ratajczak: Katharina Elle: Von Geiz bis Gastfreundschaft. Analyse einesStereotypsystems am Beispiel der Oberlausitzer Sorben. Bautzen: Domowina-Verlag 2013 (Lětopis 60, Sonderheft)
Zdzisław Kłos: Grażyna Barbara Szewczyk (Red.): Serbołużyczanie wobec tradycjii wyzwań współczesności. Język – literatura – kultura. Katowice: WydawnictwoNaukowe „Śląsk“ 2012, 241 S
Abstracts
Bedingt durch seine geografische Lage ist das Deutsche innerhalb der Slavia eine der wichtigsten Kontaktsprachen, die nicht nur im Wortschatz, sondern auch in den grammatischen Systemen viele Spuren hinterlassen hat. Gerade dieser zuletzt genannte Aspekt steht in den letzten Jahrzehnten zunehmend im Fokus der Kontaktlinguistik. Im Herbst 2011 widmeten sich in Cottbus im Rahmen einer wissenschaftlichen Konferenz des Sorbischen Instituts Slawisten aus Deutschland, Polen, Tschechien, der Schweiz, Kroatien und Slowenien diesem Thema.Bedingt durch seine geografische Lage ist das Deutsche innerhalb der Slavia eine der wichtigsten Kontaktsprachen, die nicht nur im Wortschatz, sondern auch in den grammatischen Systemen viele Spuren hinterlassen hat. Gerade dieser zuletzt genannte Aspekt steht in den letzten Jahrzehnten zunehmend im Fokus der Kontaktlinguistik. Im Herbst 2011 widmeten sich in Cottbus im Rahmen einer wissenschaftlichen Konferenz des Sorbischen Instituts Slawisten aus Deutschland, Polen, Tschechien, der Schweiz, Kroatien und Slowenien diesem Thema. Vorliegender Sammelband stellt ausgewählte Beiträge dieser vor. Auf unterschiedliche Weise und geordnet in drei Themenkomplexe, werden Mechanismen, Faktoren und Auswirkungen des Einflusses beleuchtet, den das Deutsche auf die slawischen Sprachen genommen hat.Der vorliegende Band bietet neue Erkenntnisse auf sorabistischem und slawistischem Gebiet und ist gleichzeitig ein Beitrag zum kontaktlinguistischen Diskurs.