Sie wissen nicht, was die Lausitz ist und wo sie liegt sie? Sie grübeln schon lange am Zusammenhang zwischen dem Wort Lausitz und einem Wasserloch oder Sumpf? Wenn Sie diese oder ähnliche Fragen haben, dann sind Sie hier genau richtig. Bei uns erschien eine Vielzahl von unterhaltsamen Büchern, in denen die perfekte Antwort auf alle Ihre Fragen steht. Ein Überblick finden Sie auf den folgenden Seiten.
Gebackene Vögel zur Vogelhochzeit, bunt verzierte Eier zu Ostern, den blumenumwundenen Johannisreiter im Juni und das mit viel Liebe und Geschick angekleidete Bescherkind zu Weihnachten - all das und noch vieles mehr kann man je nach Jahreszeit in den Orten vom Spreewald bis zu den Lausitzer Bergen sehen und erleben.Es sind Bräuche der hier seit über tausend Jahren ansässigen Sorten, einer slawischen Minderheit, deren Sprache um Cottbus Gemeinsamkeiten mit dem Polnischen aufweist und um Bautzen deutlicher dem Tschechischen ähnelt. Unser Gedächtnisspiel zeigt Motive aus dem Leben und der reichen Kultur der Sorben. Es geht darum, jeweils zwei gleiche Motive aufzudecken.
Die literarisch-heimatkundliche Reise will ein Streiflicht sein, einen Blick werfen auf das Leben in der zweisprachigen Region der Niederlausitz. Hier, wo sich sorbische und deutsche Literatur und Geschichte verbinden, oft genug miteinander verschmelzen in Prosa, Poesie und Mystery. Tiere und Pflanzen sprechen „durch die Blume“, fantasy trifft Tradition, ein wendischer Pfarrer verschuldet sich für Gottes Wort, „Schwaben“ werden mit Zaubersprüchen vertrieben, eine Wendenkönigin fährt Karussell und vieles mehr. Die deutsch-sorbischen Geschichten (teilweise zweisprachig) sind vielfältig und bunt wie das Leben. Voller Phantasie, spannend, überraschend, bildend, anregend, heiter, aufregend. Ein wundervolles, das Leben bereicherndes Miteinander.
Schon in 9. Auflage erscheint dieses
etwas andere Nachschlagewerk zum sorbischen Osterei und zeugt damit von
der dauerhaften Beliebtheit des Brauches. Dem Text sind farbige Fotos
und Illustrationen beigegeben sowie übersichtliche Mustervorlagen.
Zusätzlich sind viele einzelne Ostereier abgebildet, die eine große
Gestaltungsvielfalt dokumentieren.Folgende Techniken werden vorgestellt: Die Wachsreservetechnik, Die Wachsbossiertechnik, Die Kratztechnik, Die Ätztechnik
Čej’ da sy? Tute prašenje je mnohim z nas znate. Wotmołwa přeradźi identitu, přisłušnosć, swójbny pochad a snadź samo hišće wjace. Kóždy wšak so tu na někajke wašnje znaje. Što pak je kónčinu sformowało? Što wobydlerjo mysla a začuwaja? A kotru rólu hrajetej serbska rěč a wěra dźensa w tutym modernym swěće?
Christian Schneider, Autor des Romans
„Das Ende vom Paradies“, hat für sein neues Buch „Was wir in uns tragen“
mit Sorbinnen und Sorben dreier Generationen aus allen Teilen der
Lausitz gesprochen – aus Hochoza/Drachhausen, aus Bukecy/Hochkirch, aus
Njebjelčicy/Nebelschütz oder Brězowka/Halbendorf. Die Älteste wurde 1930
geboren, der Jüngste im Jahr 2000. Sie erzählen von ihren
Lebenserfahrungen, den Berufswegen, von Umbrüchen und Aufbrüchen.
Jenseits der weitverbreiteten Vorstellungen von einem Trachten tragenden
und Eier verzierenden Volk ist ein lebendiges Bild entstanden: von
Mitmenschen, die nichts unversucht lassen, ihre Träume von Zukunft zu
verwirklichen. Einige tun es mit stiller Zuversicht, andere mit
imponierender Begeisterung oder vehementer Hartnäckigkeit. Den dreizehn
Porträts ist eine szenische Handlung beigefügt, die den 2001 erbittert
geführten und letztlich verlorenen Kampf der Eltern und ihrer
Unterstützer um den Erhalt der sorbischen Mittelschule in Crostwitz
dokumentiert, der seinerzeit in ganz Deutschland publik wurde.
Drei Aufgaben stellt ein Vater seinen beiden Söhnen. Derjenige, der sie am besten löst, soll das Gut des Vaters bekommen. Und wie meist in Märchen gewinnt auch hier der Außenseiter.
Die Lyrikerin und Übersetzerin Róža Domašcyna hat 60 sorbische Märchen ausgesucht und ins Deutsche übertragen. Viele kennt sie von ihrer Großmutter, einer begnadeten Märchenerzählerin. Jetzt sind sie in einem Band mit wundervollen Illustrationen von Jutta Mirtschin vereint.
Ab 8 JahrenGroße und kleine Leser werden die Märchen von schönen Wesen und furchtlosen Recken, von Tod, Teufel und geheimnisvollen Mächten, aber auch von listigen Tieren und beherzten Menschen großes Vergnügen bereiten.
Die Namenkunde befasste sich bisher nur am Rande mit den östlichen Gebieten der historischen Oberlausitz. Dabei war auch die Region links und rechts der Neiße, das einstige Siedlungsgebiet des Stammes der Besunzane, früher sorbisches Sprachgebiet. Dies spiegelt sich vor allem in den Personennamen wider. Die Autoren haben anhand archivalischer Quellen alle sorbischen Zunamen aus dem Görlitzer und Rothenburger Raum in diesem Namenwörterbuch zusammengetragen und deren Bedeutung untersucht.Den beiden Autoren ist es in diesem Band gelungen, neue, siedlungsgeschichtlich relevante Erkenntnisse vorzulegen, befasste sich die slawische Namenkunde doch bisher nur am Rande mit den östlichen Gebieten der historischen Oberlausitz. Dabei war auch die Region links und rechts der Neiße, das einstige Siedlungsgebiet des Stammes der Besunzane, früher sorbisches Sprachgebiet. Dies spiegelt sich vor allem in den Personennamen wider. Die Autoren haben anhand archivalischer Quellen alle sorbischen Zunamen aus dem Görlitzer und Rothenburger Raum in diesem Namenwörterbuch zusammengetragen und deren Bedeutung untersucht. Dabei wurden, zahlreiche bisher unbekannte Namen verzeichnet und gedeutet sowie für einige Orte teils sehr alte Belege aufgefunden. Mit der Auswertung der Personennamen aus den Türkensteuerregistern der Jahre 1528–1543 bietet das Buch darüber hinaus Rückschlüsse auf die sprachliche und ethnische Zusammensetzung der hiesigen Bevölkerung.
Der Begleitband zur Sonderausstellung "Deutschlands wilde Greife" verspricht einen einmaligen Einblick in das Leben dieser Jäger der Lüfte. Im Fokus des Katalogs stehen die heimischen Greifvogelarten - ihr Aussehen, Verhalten und ihre Jagdstrategien werden erläutert und mit Bildern verdeutlicht. Auch sollen die Lebensräume, Gefährdungsursachen und Bestandsentwicklungen der heimischen Greifvögel aufgezeigt werden.
Der Leser lernt nicht nur die hier brütenden Greifvögel kennen, denn auch Durchzügler und Irrgäste werden genauer unter die Lupe genommen. In jedem Fall wird beim Lesen dieses Buches deutlich, dass Deutschland außer dem allseits bekannten Mäusebussard noch weit mehr Greifvogelarten zu bieten hat. Denn immerhin 36 von insgesamt 39 europäischen Greifvogelarten lassen sich in Deutschland beobachten. Sie alle finden sich im Katalog wieder - über integrierte QR-Codes können sogar ihre Rufe vernommen werden.
Nowa Pratyja
jo dypkownje srjejź nazymskego mjaseca w LND wujšła a dojźo w pśiducych dnjach
k swójim kupcam. Jeje lětosna titelna wjas su Njabožkojce/Długi w Błotach a
znaty błotojski fotograf Peter Becker ma lětosa swóju premjeru ako fotograf
Pratyje, kenž wótmólujo žywjenje w titelnej jsy. Nowum jo,
až póbitujo Pratyja teke nimski pśełožk tych woblubowanych wupisow ze starego
Casnika, ak wulicuju wó žywjenju titelneje jsy w něgajšnych casach. Źiśi namakaju
wótněnta nowu rubriki „Źiśi pišu za źiśi“ a w Pratyji za kśesćijanow cytaśo tenraz mjazy drugim wó Sprjewinych
dupjenjach. W nimskem źělu zgónijośo, lěc jo naš kokot napšawdu nałog prastary
serbski, typiski dolnołužyski a jadnorazny na swěśe. Dalšnych pśinoskow z pjera
dogromady 22 našych awtorkow a awtorow ako teke z derbstwa našogo pismojstwa jo
wjele, tak až lazowanje Pratyje se lonujo zas za kuždego!
Von Radibor nach Nebelschütz und von
Ostro nach Wittichenau erstreckt sich die katholische Oberlausitz, die
vor etwa einhundert Jahren auch das Interesse von Postkartenverlagen
weckte. Neben zahlreichen Kirchen und öffentlichen Gebäuden, die dem
Adressaten der Postkarten einen repräsentativen Einblick bieten sollten,
wurden sorbische Bräuche der hiesigen Bevölkerung auf den einzelnen
Karten dargestellt.Frauen in Trachten, Osterreiter oder Gäste
einer sorbischen Hochzeit, sie alle spiegeln dabei die Lebensumstände
der katholischen Sorben der damaligen Zeit wider. Begleitet werden die
Bilder von erklärenden Texten Rafael Ledschbors, der die Gegebenheiten
und die wechselvolle Geschichte der einzelnen sorbischen Pfarreien
schildert. Norbert Rauer gibt einen Überblick über die Arbeitsweise der
damaligen Postkartenverlage und gewährt einen interessanten Einblick in
die Sammlertätigkeit.
Als Perle des Sorbenlandes bezeichnen die beiden Herausgeber das Dorf Ostro, in der Nähe von Kamenz in der Oberlausitz gelegen. Das Jahr 2006 bescherte dem Dorf einige Jubiläen: den 900. Todestag des hl. Benno, den 150. Geburtstag Jakub Bart-Ćišinskis und das 60-jährige Bestehen des Kirchenchores. Grund genug für die Herausgeber, eine Dorfchronik zu erstellen, die sich besonders auch der jüngeren Geschichte des Ortes widmet.Zu Ostro gehören die Dörfer Cannewitz, Kaschwitz und Säuritz. Auch Kriepitz und Neustädtel sind mit Ostro auf verschiedene Art und Weise verknüpft. Zu allen diesen Orten finden sich ebenfalls Beiträge.
Sensibel nähert sich der Autor einem für die Sorben stets existentiellen Thema, das seine Aktualität nicht verloren hat.Noch
kann die Lausitz auf Gegenden paradiesischer Natur verweisen. Noch hört
man in einigen Dörfern die Kinder sorbisch sprechen. Noch kehrt in
jedem Frühjahr das einzige Paar der Mandelkrähen in sein westliches
Brutgebiet zurück...Sensibel nähert sich der Autor einem für die
Sorben stets existentiellen Thema, das aber gerade in jüngster Zeit
verstärkt an Aktualität gewinnt.
Mach dich mit dem
Stadtspiel Schnitzeljagd Bautzen auf die Suche nach den bekanntesten
und schönsten Sehenswürdigkeiten in Bautzen und tauche ein in die
Oberlausitz. Los geht es am Schillergymnasium Bautzen, das du auch gut
vom Bahnhof aus erreichen kannst.
Auch als originelles Bautzen-Geschenk eignet sich
das Stadtspiel Schnitzeljagd ganz hervorragend. Egal, ob für
Freund*innen oder Familie, ob für Bekannte oder Kolleg*innen - mit dem
Stadtspiel Bautzen liegst du immer goldrichtig. Starte zusammen mit
deinen Lieben eine spannende Erkundungstour durch die beschauliche Stadt
in der Oberlausitz und verschenke einen tollen, gemeinsamen Tag in Bautzen. Das perfekte Erlebnisgeschenk!
Highlights: 11 Stationen, unter anderem Wasserkunst, Reichenturm, Ortenburg und Gedenkstätte Bautzen Dauer: Ca. 3 - 4 Stunden, das Tempo bestimmt ihr. Startet, wann ihr wollt. Teilnehmer: So viele ihr wollt, z.B. Familie, Freunde oder Kollegen.
Nacht für Nacht träumt der 15-jährige
Janik von seinem Vater, der sich in einen Raben verwandelt und im
nebligen Sumpfgebiet verschwindet. In den Gedanken und Träumen von Nina
dreht sich alles um Roman, in den sie sich verliebt hat. Das Seminar,
bei dem Janik und Nina ihre Träume verstehen und beeinflussen lernen
wollen, entpuppt sich als gefährlicher Trip in eine düstere
Traumlandschaft. Ria, die das faszinierende Klarträumen beherrscht,
folgt ihren Freunden in die dunkle Welt der Schatten – vier Freunde, die
sich zwischen Realität und Traum den Fängen des Schwarzen Müllers
aussetzen.
Welcher Ort der Lausitz wohl der
höchstgelegene ? Was haben Wetro und Chicago gemein? Und ob Kleinpraga
nach der ähnlich klingenden Hauptstadt an der Moldau benannt wurde? In
seinem aktuellen Buch begibt sich Alfons Frenzel auf Spurensuche durch
die lausitzischen Dörfer von Pulsnitz bis zur Queis, vom Fläming bis zum
Bober.Dabei versucht er die Herkunft der jeweiligen
Ortsnamen zu deuten, beleuchtet die mitunter ruhm- und wechselvolle
Geschichte des hiesigen Landstrichs, verknüpft die kleinen Dörfer
gekonnt mit der weiten Welt und fördert manch Kurioses und Seltsames
zutage.Das vorliegende Werk bildet den Abschluss der sogenannten
Lausitz-Trilogie, dessen Vorgänger „Lausitz grenzenlos“ und „Lausitz
rundum“ von den Lesern begeistert aufgenommen wurden.
Das heimatkundliche Begleitheft für Lernende „Kindheit früher“ ist erschienen. Es wurde vom WITAJ-Sprachzentrum in Kooperation mit der Arbeitsstelle für sorbische Bildungsentwicklung Cottbus (ABC) herausgegeben. Dieses hilfreiche Heft für den Sachunterricht ist für Grundschüler und alle weiteren Interessenten gedacht. Darin werden Leben, Schulunterricht, Spielen, Arbeit und andere Beschäftigungen der Kinder in der Lausitz in der Vergangenheit, hauptsächlich vor etwa einhundert Jahren, beschrieben. Das Unterrichtsmaterial ist zweisprachig niedersorbisch und deutsch und entstand auf der Grundlage des obersorbischen Heftes „Kindheit früher“. Autorin ist Dr. Gisela Bruck. Die niedersorbische Version erarbeiteten PD Dr. Timo Meškank und Werner Měškank.
Der christliche Glaube ist für die katholischen Sorben ein wichtiger
Bestandteil des Lebens. Dies ist äußerlich erkennbar an unzähligen
Kreuzen und Betsäulen an Wegen und in Vorgärten. Besonders sichtbar ist
dies aber an den Menschen selbst, wenn sie Ostern als Osterreiter die
Frohe Botschaft verkünden, als Wallfahrer in den Gnadenort Rosenthal
pilgern oder an Fronleichnam in Prozessionen durch das Dorf ziehen. Mit
dem vorliegenden Bildband begeben sich die Leser gemeinsam mit Matthias
Bulang in diese malerische Gegend. Seine Fotografien zeugen von einem
lebendigen Glauben, der sich in Bräuchen und Sitten, aber auch im
täglichen Leben zeigt, wenn sich die Gläubigen mit dem Gesangbuch in der
Hand zur Kirche begeben oder sich liebevoll um die Gräber ihrer
verstorbenen Angehörigen kümmern. Begleitet werden die Bilder von Texten
Gerhard Werners, der seine Heimat und sein Volk betrachtend bemerkt:
„Ich mag dieses Sorbenland und seine Leute. Hier bin ich daheim. Das ist
für mich ein Stück Himmel auf Erden.“
Literarische Entdeckungen der Lausitz vor mehr als 200 JahrenErzählungen über Stadt, Land und Leute der Ober- und NiederlausitzMit zeitgenössischen Abbildungen der beschriebenen Orte und PersonenDie
Landschaft der Lausitz und ihre Menschen wurden erstmals um 1800 von
einer größeren Zahl Reisender besucht. Damals begann man sich für die
pittoreske Landschaft, etwa des Zittauer Gebirges, und die fleißigen
Einwohner vom Spreewald bis zu den Industriedörfern im Bergland zu
begeistern. Auch trafen die Reisenden auf Menschen, die ihnen in Sprache
und Kultur fremd waren, die Wenden/Sorben. Es galt, ein Stück
unbekannter Heimat mit ihrer besonderen Geschichte zu entdecken.
Mit dem erlangten Wissen, das die 23 hier vorgestellten Autoren
weitergaben, bauten sie mithin langlebige Vorurteile ab. In ihren
Beschreibungen bemühten sie sich, den Lesern ein „richtiges“ Bild von
der besuchten Fremde zu vermitteln. Wie durch ein Fenster lassen sie uns
in eine Welt schauen, die bereits 200 Jahre alt ist und dennoch bis in
unsere Gegenwart ausstrahlt.
Nördlich des Czorneboh thront weithin sichtbar das Kirchdorf Hochkirch
auf einer Anhöhe. Auf seinem Ortseingangsschild steht noch ein zweiter
Name: Bukecy. So nennen es die hiesigen Sorben. Der Herausgeber Marko
Greulich ist in einer alten Zeitung auf einen Bericht gestoßen, wonach
sich seinerzeit selbst Sachsens Prinz Albert bei einem Ausflug auf den
berühmtesten Berg der Oberlausitz mit seinen Untertanen sorbisch
unterhielt. Dieser und viele andere nachdenklich stimmende, aber auch
zum Schmunzeln anregende Zeitungsberichte aus vergangen Zeiten sowie
Auszüge aus literarischen Texten über die Gegend unterm Czorneboh finden
sich in Greulichs unterhaltsamen zweisprachigen Lesebuch. Der eine oder
andere wird darin sogar seine Ahnen entdecken – vielleicht, denn schon
damals war es gang und gäbe, dass nicht jeder in die Zeitung kommt.LeseprobeAus dem sorbischen Wochenblatt “Tydźenske Nowiny” vom 29. 10. 1853:Ihre
Königlichen Hoheiten Prinz Albert und seine Frau Gemahlin, Prinzessin
Karola, weilten am 25. Oktober auf dem Czorneboh, wo ihnen die Stadt
Bautzen ein Frühstück ausrichtete.Auf dem Berge angekommen begaben sich beide in die Restauration und nach dem Frühstückauf
den Turm, um sich die Gegend anzuschauen und sich danach in das
Gästebuch einzutragen. Viele Menschen hatten sich auf dem Berge
versammelt und alle stimmten aus voller Kehle in das „Hoch“ ein, welches
Herr Lehrer Melde aus Großdehsa auf das sich zu Tal begebende Paar
ausbrachte. Nahe des Forsthauses in Wuischke wurden der Prinz und die
Prinzessin mit ihrer Begleitung von 100 Paaren sorbischer Jungen und
Mädchen unter Führung des Bautzener Stadtrates Dr. Klien (dem
Vorsitzenden der Maćica Serbska) empfangen. Die aus den umliegenden
Dörfern Scheckwitz, Meschwitz, Rachlau, Steindörfel, Hochkirch, Blösa,
Weißig, Sornßig und Plotzen stammenden, mit Blumensträußen und Kränzen
geschmückten und von den Gemeindevorstehern der genannten Dörfer
begleiteten jungen Leute sangen „Noch ist das Sorbentum nicht verloren“
... Nach einem dreifachen Hoch und einem dem Paar dargebotenen Lied
wünschte Prinz Albert, dass die jungen Leute doch tanzen sollten. Die
Frau Prinzessin wollte dann eigentlich mit einem sorbischen Burschen
tanzen und hatte bereits ihren Mantel abgelegt, jedoch mit Rücksicht auf
ihre schwache Gesundheit und ihre für die feuchte Wiese zu leichten
Schuhe nahm sie Abstand von diesem Ansinnen. Während der Tänze ließen
sich die Königlichen Hoheiten einige der Gemeindevorsteher vorstellen.
Der Prinz sprach sorbisch mit ihnen.
Diese Broschüre erzählt Geschichte des Blaudrucks in der Lausitz an mehr als 50 historischen Standorten. Sie zeigt aber auch die heutige Bedeutung und bietet sowohl Fachleuten als auch Interessierten wertvolle Einblicke in dieses faszinierende Handwerk.
Zunächst wird auf die Geschichte des Blaudrucks allgemein eingegangen, dann werden auch Besonderheiten in der Volkskunst der DDR dargestellt. Desweiteren gibt es auch viel Aktuelles zu lesen, so über die Indigo-Kollektionen von Katja Fietz, die Taschen von Dilians und die Blaudruckwerkstatt in Pulsnitz. Die Broschüre endet mit einer Übersicht über den Einsatz von 3D-Drucktechniken und anderen digitalen Formaten.
Diese Publikation richtet sich an alle, die sich für Kunsthandwerk, textile Gestaltung und Kulturgeschichte der Lausitz interessieren.
Wie ist der Brauch entstanden und welche Lieder singt man mit den
„kleinen Vögeln“? Wie erfreut man die Vögel im Winter oder wie bastelt
man einen Schnabel, Flügel und festliche Dekorationen? Auf all diese und
viele andere Fragen rund um das Gestalten und Feiern der Vogelhochzeit
zu Hause oder in Kindereinrichtungen gibt die Volkskundlerin Gisela Bruk
kompetent und ausführlich Antwort.
Wenn am 25. Januar Kinder als Vögel verkleidet
und in einen Hochzeitszug gereiht in den Dörfern und Städten der Lausitz
unterwegs sind, so weiß ein jeder Alteingesessene – gefeiert wird das
traditionelle Fest der Vogelhochzeit.
Das Interesse vieler Eltern, Großeltern und Pädagogen, aber auch
Zugezogener und Touristen an dem ungewöhnlichen lausitzer Brauch ist
Jahr für Jahr ungebrochen. Was hat es mit der „sroka“ (Elster) und dem
„hawron“ (Saatkrähe) als Hochzeitspaar auf sich? Wie ist der Brauch
entstanden und welche Lieder singt man mit den „kleinen Vögeln“? Wie
erfreut man die Vögel im Winter oder wie bastelt man einen Schnabel,
Flügel und festliche Dekorationen? Auf all diese und viele andere Fragen
rund um das Gestalten und Feiern der Vogelhochzeit zu Hause oder in
Kindereinrichtungen gibt die Volkskundlerin Gisela Bruk kompetent und
ausführlich Antwort. Entstanden ist eine praktische Handreichung für Alt
und Jung, die eine Brücke der Erinnerung und Weiterpflege des Brauches
im Familien- und Freundeskreis entstehen lässt.
Erleben Sie rund 5000 Geschichtsfakten aus 1000 Jahren. Was hatte Arktisflieger Charles Lindbergh oder die dunkle Seite des Sechsstädtebundes mit der
Oberlausitz zu tun und wann wurden die Atomraketen stationiert? Die nun durchgehend vierfarbige, vollständig überarbeitete Neuausgabe besticht mit noch mehr Bildern, rund 900 weiteren Fakten sowie mit zahlreichen Verweisen auf digitale Inhalte.
„Ich habe versucht, Bilder
auszugraben, die Geschichten erzählen, die mit mir und der vergangenen
Zeit zu tun haben. Wenn es eine gute Fotografie ist, nimmt sie den
Betrachter mit auf eine ,Kopfreise‘.“ Jürgen Matschie
Die heimatliche Lausitz ist der vornehmliche Wirkungsort des
Fotografikers Jürgen Matschie, mit der er sich fortwährend kritisch
auseinandersetzt und an der er sich reibt. Seit fünf Jahrzehnten
dokumentiert er den Wandel des Lebens in den sorbischen Dörfern und die
Auswirkungen der Braunkohleförderung auf Mensch und Natur. Zudem hält er
architektonische Besonderheiten fest und begibt sich regelmäßig
fotografisch auf Erkundungstour durch Osteuropa. So wird er zum
Chronisten seiner Zeit und zeichnet mit seinen Bildern gleichzeitig die
gesellschaftlichen Umbrüche und Eigenheiten dieser Region und ihrer
Leute nach.
Kralowy huslerski spěwnik je zběrka ludowych melodijow z kónca 18. lětstotka a z tym najstarši notowy zapisk serbskeje ludoweje hudźby. Předležaca CD z wubranymi melodijemi słuži dalšemu wotkrywanju a popularizowanju tohole jónkrótneho žórła. Pólski hudźbnik, komponist a hudźbny etnologa Maciej Rychły je zestajił 13 titlow spěwnika. Z wužiwanjom wosebitych instrumentow kaž tradicionelnych pastyrskich pišćałkow, psalteriuma, gitary Stauffera, mandole, akordoweje citery a měchawki (małych serbskich dudow) nastawa swojorazna interpretacija starodawneje serbskeje ludoweje hudźby.
Das Kralsche Geigenspielbuch vom Ende des 18. Jahrhunderts ist die älteste Liederhandschrift sorbischer Volksmusik. Die vorliegende CD mit ausgewählten Melodien soll der weiteren Erschließung und Popularisierung dieser einzigartigen Quelle dienen. Der polnische Musiker, Komponist und Musikethnologe Maciej Rychły hat 13 Titel der Liederhandschrift zusammengestellt. Unter Verwendung von besonderen Instrumenten wie traditionellen Hirtenflöten, des Psalteriums, der Stauffer-Gitarre, der Mandola, der Akkordzither und dem kleinen sorbischen Dudelsack Měchawka - Dreibrümmchen entsteht eine unverwechselbare Interpretation traditioneller sorbischer Volksmusik.
Nicht nur beim Pflügen im
Spreewald war der Teufel sehr aktiv, auch die ganzen vielen Steine,
die hier so in der Gegend herum liegen, hat er durch die Gegend
geworfen, ja sogar die Kneschki, die Herren, hat er ziemlich wahllos
auf die Dörfer verteilt.
Die
„Teufeleien‟
bilden den Auftakt zu einer kleinen Sagen-Reihe für die Handtasche,
denn unsere Niederlausitz ist reich davon bestückt.
Weideten im Stadtgebiet Mammuts? Weshalb wurde der Dom geteilt? Gab es einen sorbischen Bürgereid? Nachdem der Autor in den Jahren 2001 und 2009 zwei Arbeiten zur Stadtgeschichte vorlegen konnte, stellt er in vorliegendem Band in nun bedeutend umfangreicherem Maße Bautzens historische Entwicklung dar. »Natürlich konnte nur ein Querschnitt der tatsächlichen historischen Ereignisse erfasst werden. Trotzdem wurde versucht, möglichst viele gesellschaftliche Prozesse einzubeziehen, um ein breites Spektrum von Lebensbereichen wertungsfrei darzustellen. Dabei stand eine möglichst hohe Ausgewogenheit der Informationen im Mittelpunkt. Als Quellen wurden alte Chroniken, Jubiläumsschriften und Tageszeitungen genutzt, wie auch persönlich Erlebtes.« Aus dem Vorwort des Autors
In Kriegsgebiete eilend, stand eine couragierte Frau sterbenden Soldaten bei, pflegte Verwundete egal welcher Nation, organisierte unbürokratisch Hilfe: Marie Simon! Bereits zu Lebzeiten galt sie als „ein Muster selbstloser Menschenliebe“, eine „Ehrenbürgerin Europas“. Die durchsetzungsstarke, mutige und verstandesscharfe Sorbin brachte es zur Inhaberin einer Weißwarenhandlung in der Residenz- und Landeshauptstadt Dresden. Während der Schlacht von Königgrätz 1866 erkannte die 41-Jährige ihre Mission des Helfens und Heilens. Durch die Rettung vieler Leben bekannt geworden, berief Sachsens Königin Carola sie in das erste Direktorium des als Frauenverein vom Roten Kreuz gegründeten Albert-Vereins. Im Krieg von 1870/71 perfektionierte Marie Simon ihr hingebungsvolles Wirken. Als deutsches Pendant zur englischen Reformerin Florence Nightingale hochgeehrt, setzte sie sich fortan dafür ein, die weltliche Krankenpflege zum Frauenberuf zu machen, Arme bestmöglich zu versorgen.
Hausteins Marja wird beschuldigt, ihr
neugeborenes Kind getötet zu haben. Was steht in den Akten, den
Kirchenbüchern, den Zeitdokumenten? War diese Frau eine Mörderin? Wie
ist es gewesen – wie könnte es gewesen sein?
Weil für die Pionier- bzw. Parkeisenbahn Cottbus immer noch eine detaillierte Gesamtdarstellung fehlt, entschloss sich der Verein aus Anlass des 70-jährigen Jubiläums der Bahneröffnung eine neue Buchpublikation herauszugeben. Dieses Buch ist mehr als eine Ergänzung zu den bisherigen Publikationen zur Geschichte der Bahn. Da insbesondere Fotos zum Betrieb der Pioniereisenbahn bis in die 1970er Jahre sehr rar sind, haben wir auf Grund ihres historischen Wertes auch Fotos veröffentlicht, deren Qualität nicht den mit heutigen Fotoapparaten zu erzielenden Bildergebnissen entspricht.
Dieses Postkartenbuch mit 30 Motiven sorbischer Volkskunst und
sorbischer Volkstrachten ist ein ideales Souvenir aus der Lausitz. Die
Karten können einzeln herausgetrennt werden. Der bekannte Fotograf
Gerald Große selbst hat die Bilder unter anderem aus den letzten
Jahrgängen des Wandkalenders "Die Truhe" und seinem Bildband
"Brautschmuck und Ostereier" ausgewählt und zusammengestellt. Ein kurzer
Einführungstext in Deutsch vermittelt einen Überblick über die
sorbische Volkskunst.
Mit diesem Bildband wird Geschichte lebendig! Wer sind die Personen auf den alten Fotografien? Was weiß man über sie oder die abgebildeten Ereignisse? Unbestritten geht eine Magie von alten Fotografien aus, ist auf ihnen doch ein Stück angehaltener Zeit zu sehen.
Der vorliegende Band beleuchtet anhand zahlreicher eindrücklicher Motive, wie das sorbische Moment in der Oberlausitzer Fotogeschichte zutage getreten ist.Mit diesem Bildband wird Geschichte lebendig! Wer sind die Personen auf den alten Fotografien? Was weiß man über sie oder die abgebildeten Ereignisse? Unbestritten geht eine Magie von alten Fotografien aus, ist auf ihnen doch ein Stück angehaltener Zeit zu sehen. Der vorliegende Band beleuchtet anhand zahlreicher eindrücklicher Motive, wie das sorbische Moment in der Oberlausitzer Fotogeschichte zutage getreten ist. Waren es mit dem Aufkommen von festen Ateliers in den Städten vor allem sorbische Bürger und Geistliche sowie Großbauern und Gutsbesitzer, die es sich leisten konnten, sich fotografieren zu lassen, entdeckten die Fotografen bald auch Bräuche und Familienereignisse als lohnenswerte Sujets. Historische Fotos von bäuerlichen Gehöften und ihren Bewohnern, von Hochzeiten, Konfirmationen und Vereinsmitgliedern rücken eine längst vergangene Zeit ins Blickfeld, die es zu entdecken lohnt.
Der moderierte Dokumentarfilm informiert
über alle aktuellen sorbischen/wendischen Bräuche und Traditionen der
Niederlausitz im Jahreslauf und widerspiegelt dabei nicht nur das Heute,
sondern geht auch auf deren Entstehung und ursprüngliche Bedeutung ein.
Inhalt:
Wendische Fastnacht, Oster- und Frühlingsbräuche, Erntebräuche,
Winterbräuche
Alfons Frenzel beschreibt in diesem Buch auf einfühlsame Weise die Bedeutung des sorbischen Wallfahrtsortes Rosenthal in der Vergangenheit und Gegenwart. Die Darstellung komplettieren Farbfotografien aus dem Leben der katholischen Sorben sowie Meditationen, Gebete und Gedichte zur Ehre der Mutter Gottes.Alfons Frenzel beschreibt in diesem Buch auf einfühlsame Weise die Bedeutung des sorbischen Wallfahrtsortes Rosenthal in der Vergangenheit und Gegenwart. Die Darstellung komplettieren Farbfotografien aus dem Leben der katholischen Sorben sowie Meditationen, Gebete und Gedichte zur Ehre der Mutter Gottes.
Leserstimme zum Buch
»Der Bildband Rosenthal ist ein Buch, mit dem man auf Entdeckung geht, die Lausitz noch besser kennen lernt und davon erfährt, was es mit dem Pilgern nach Rosenthal auf sich hat, welche Legende, Kultur und Geschichte dahinter stecken und was die katholischen Sorben so sehr mit ihrem Glauben und dem Ort verbindet.Die Bilder über Landschaft, Leute, religiöse Ereignisse um Rosenthal unterstreichen überzeugend die Identität der katholischen Sorben mit ihrem Wallfahrtsort, der ihnen über Jahrhunderte Trost und Kraft spendete.« (Alfons Lehmann)
Biographischer
Roman über ein Oberlausitzer Leben im 19. Jahrhundert: Johann Zaute
(1839–1909), der Junge aus einem sorbischen Dorf bei Bautzen, muß sich
einen Platz im Leben suchen: zwischen seiner Identität als evangelischer
Sorbe und der teils erzwungenen, teils freiwilligen Assimilation ans
deutsche Umfeld. Als Kühjunge, Lämmerknecht, Schäfer und Landarbeiter
auf verschiedenen Rittergütern und als Soldat bei der sächsischen
Infanterie lernt er nur langsam, sich zurechtzufinden zwischen
eingeübtem Gehorsam und eigenständigem Denken und Handeln. Dreimal
erlebt und überlebt er den Krieg – 1864, 1866 und 1870/71. Ein Erlaß
seines Königs ermöglicht ihm als Veteran den Dienst bei den Königlich
Sächsischen Staatseisenbahnen. Er wird Bahnwärter und lebt nach zwei
‚Irrfahrten‘ mit seiner wachsenden Familie wieder in der sorbischen
Heimat, wo er neue Probleme zu bewältigen hat … Halt findet er in seinem
Glauben, der ihm von den Eltern her vertraut ist und den er auch an
seinen mittleren Sohn weitergeben kann.
Der Autorin ist es gelungen, auf der Grundlage von persönlichen
Aufzeichnungen des Urgroßvaters eine überzeugende und ergreifende
Familiensaga aus den letzten Jahrzehnten des Königreichs Sachsen zu
schaffen.
W Ludowym nakładnistwje Domowina wušły kalender „Łužica – Łužyca - Lausitz” za nowe lěto 2025 přeprosy z motiwom Noweho hrodu w Mužakowje na coveru na domizniske pućowanje po Łužicy. Fotografije Maćija Bulanka rysuja rjanosć Łužiskeho regiona. Pokazaja kónčiny kaž w paradizu, rjanosć přirody, architektoniske wosebitosće ale tež tradicionalne serbske swjedźenje a nałožki. Kalender njehodźi so jenož derje k wupyšenju ale skići runočasnje městno za noticy a zapiski. Popisanje w třoch rěčach – w hornjoserbšćinje, delnjoserbšćinje a w němčinje ćehnje so přez cyłu twórbu a pokaza wospjet na wosebitosć wjacerěčnosće Łužicy.
Die Tradition der Schaffung und Pflege
von Gedenkstätten für verdienstvolle Persönlichkeiten oder bedeutende
Ereignisse der sorbischen Geschichte reicht bis ins Jahr 1867 zurück.
Damals wurde das erste Denkmal für den „Wohltäter der Sorben“ Jan Michał
Budar in Großpostwitz eingeweiht. Heute zählt man in der Ober- und
Niederlausitz, aber auch jenseits ihrer Grenzen und außerhalb
Deutschlands mehr als 260 solcher Erinnerungsstätten. Trudla Malinkowa
bietet in dem Band umfassende Informationen zur Geschichte und
Ausstattung der Objekte und stellt die gewürdigte Persönlichkeit oder
das Ereignis vor. Darüber hinaus weist sie auf weitere sorbische
Sehenswürdigkeiten in der Umgebung der Denkmalorte hin. Das bebilderte
Kompendium ist ein unverzichtbarer Begleiter für alle, die an sorbischer
und lokaler Geschichte interessiert und auf ihren Spuren unterwegs
sind.
Zajim staršich, dźědow a wowkow a kubłarjow, ale tež turistow a
zwonka Łužicy bydlacych na woblubowanym łužiskim nałožku njeje so přez
lětstotki zhubił. Kak pak je nałožk scyła nastał? Čehodla stejitej runje
sroka a hawron w srjedźišću? Kotre spěwy so spěwaja abo kak paslimy sej
pysk a křidlešce?
„Kóžde lěto wjesele ptači kwas nam přinjese“,
tak zaklinči kóždolětnje 25. januara po wšej dwurěčnej Łužicy, hdyž
zawdataj sej sroka a hawron ruce. Ptački kwasuja a dźěći w pěstowarnjach
a šulach swjeća z nimi.
Zajim staršich, dźědow a wowkow a kubłarjow, ale tež turistow a zwonka
Łužicy bydlacych na woblubowanym łužiskim nałožku njeje so přez
lětstotki zhubił. Kak pak je nałožk scyła nastał? Čehodla stejitej runje
sroka a hawron w srjedźišću? Kotre spěwy so spěwaja abo kak paslimy sej
pysk a křidlešce? Na tute a dalše prašenja kołowokoło přihotow a
pěstowanja nałožka doma abo w pěstowarni kaž tež šuli da awtorka
kompetetnje a zrozumliwje wotmołwu. Nastała je praktiska přiručka z
paslenskimi a pječenskimi pokiwami, kotraž stwori mosćik mjez
tradicionalnym daledaćom a dźesnišim pěstowanjom nałožka.
Der
Autor ist der besonders im Spreewald bekannten Sagenfigur der
Mittagsfrau in ihren vielschichtigen Fassetten durch die Literatur
gefolgt und hat ihre kulturhistorischen und ethnischen Verflechtungen
im deutschen und westslawischen Kulturraum untersucht. In
kurzweiliger Form lernt der Leser die vielen verschiedenen Gesichter
und "Aufgaben" dieser Sagengestalt kennen, dazu ihren
Brüder, Schwestern und Cousinen aus dem Sichel-Clan.
Es
ist der zweite Band der oben genannten Reihe.
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Die Geschichte des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs in der Oberlausitz ist bisher noch nicht in einer Gesamtdarstellung untersucht worden. Dabei war die Region 1945 einer der bedeutendsten Kriegsschauplätze. Die zweibändige detaillierte Quellenstudie von Michael Richter füllt diese Lücke und nimmt dabei sowohl die regionale als auch die wendische/sorbische Perspektive über die damaligen Bedingungen und Geschehnisse in der Oberlausitz ein. Beleuchtet wird ein breites Themenspektrum mit zahlreichen Einzelbeispielen aus den Kreisen Bautzen, Kamenz, Löbau, Hoyerswerda und Rothenburg: von den regionalen Strukturen und Entscheidungsträgern der NSDAP über das Verhältnis der Wenden/Sorben zu den Machthabern, vom Umgang mit Juden, Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen über Kriegswirtschaft und Kriegsverlauf in der Lausitz in den letzten Monaten des Jahres 1945 bis zur Besetzung durch die Rote Armee und der beginnenden Entnazifizierung nach Kriegsende.
Das Vierte Buch der Reihe widmet
sich der Sagenfigur des Drachens Plon. Dem Prinzip der Reihe folgend
wird die Figur in ihren charakteristischen Facetten erschlossen, in
denen die regionalen Besonderheiten im Lausitzer und im weiteren
angrenzenden slawischen Kulturraum zum Ausdruck kommen. Es erweist
sich, dass der Drache Plon in der Niederlausitz seine mythologischen
Wurzeln einerseits in der vorchristlichen Feuerverehrung und
andererseits in den Wachstums- und Fruchtbarkeitsdämonen des
slawischen Kulturraumes besitzt.
Wenn
Wikipedia meint, nur im ostasiatischen Raum würde der Drache positiv
als Fruchtbarkeitssymbol interpretiert, so scheint das der Autorin
eine sehr westeuropäisch eingeengte Sichtweise zu sein, in welcher
der slawische Kulturkreis völlig ausgeblendet wird.
Im Spreewald sind sie vielerorts als Lutki bekannt, in der
Oberlausitz nennt man sie Querxe oder Feensmännl. Anderswo heißen
die kleinen Geister Zwerge. Während andere Sagenfiguren, wie die
Mittagsfrau, meist allein daherkommen, sind sie immer viele,
mindestens zwei. Sie pflegen Bräuche, feiern Feste, haben einen
König ...
Die Autorin meint, hier nicht nur das Echo alter
heidnischer Wald- und Feldgeister zu hören, sondern auch das Echo
alter Völker oder Stämme. In der Vielzahl der im 19./20.
Jahrhundert gesammelten Sagen wiederholen sich Besonderheiten, denen
die Autorin folgt, so diese "komische" Sprache, ihre
allseits bekannte Borgerei, ihre "sandigen"
Danke-Geschenke, ihre Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Auch der
Frage, wohin sie schließlich verschwunden sind, wird
nachgegangen.
Ein umfangreiches Quellenverzeichnis weist den Weg
zu den alten Sammlern wie zu vergleichender Literatur.Es
ist der dritte Band der Reihe: Lausitzer Sagenwelt, Niederlausitz.
Mehr als 5500 Familiennamen sorbischer, polnischer und tschechischer Herkunft hat der Autor für vorliegenden Band aus Adress und Telefonbüchern zusammengetragen und gibt damit einen besonderen Einblick in die Siedlungsgeschichte des Dreiländerecks Böhmen – Schlesien – Lausitz.
Das Nachschlagewerk bietet sowohl dem Fachmann als auch dem interessierten Laien einen einfachen Zugang. Zu den verzeichneten Namen ist jeweils der älteste Beleg angeführt sowie Herkunft und Bedeutung erläutert. Auch Verweise auf abweichende Schreibvarianten der slawischen Namen im heutigen Deutschen könnnen für Ahnenforscher oder an der eigenen Familiengeschichte Interessierte hilfreich sein.
Die Neuauflage ist weitestgehend unverändert, einzig das Literaturverzeichnis wurde um die jüngste Forschungsliteratur aktualisiert.
Überliefertes aus vergangenen Zeiten, in Sagen geheimnisvoll erzählt, wird immer wieder gern gelesen. Hundert Sagen um Riesen und Zwerge, Wassermann und Mittagsfrau, Drachen und Irrlichter vom Spreewald bis zum Oybin sind in diesem Buch, seit 1962 nun schon in 17. Auflage, veröffentlicht.Überliefertes aus vergangenen Zeiten, in Sagen geheimnisvoll erzählt, wird immer wieder gern gelesen. Hundert Sagen um Riesen und Zwerge, Wassermann und Mittagsfrau, Drachen und Irrlichter vom Spreewald bis zum Oybin sind in diesem Buch, seit 1962 nun schon in 16. Auflage, veröffentlicht. Diese Auswahl Lausitzer Sagen erlangte ihre Beliebtheit auch durch die Illustrationen des sorbischen Malers Martin Nowak-Neumann (1900–1990), dessen Schaffen mit der Sagen- und Märchenwelt eng verbunden war.InhaltsverzeichnisVon den RiesenDer Riese SprejnikDie Riesen und der Dubringer BergVon schlimmen ZeitenDer TodesbergDer Brunnen in der DuborkaDer Feuersegen zu BautzenDas Aschenweib zu ZittauVon Schätzen in der ErdeDer Schatz im Löbauer BergDer Goldkeller auf dem Löbauer BergDer feurige Hund am Löbauer Berg als SchatzhüterDie Sage von den HahnebergenDer Schatz im StrohmbergDer WunderdreierDer unterirdische Gang in SprembergDie sieben verwunschenen Ritter im ValtenbergDer Geizhals im ValtenbergDer Goldkeller am FragebergDie Schatzgeister im Protschenberg bei BautzenVon Lutken und ZwergenDie Lutken auf dem KoschenbergSchau, meine schönen braunen Augen!Die Lutken bei HoyerswerdaDie Lutken am SchlossbergLutkenhochzeitWie die Lutken verschwandenDas WeihnachtsgeschenkDas SilbergeschenkDas Zwergfest am ValtenbergDie Veensnaännel bei OstritzDas Bergmännlein auf dem HochwaldDas Schatzmännlein im Soraer BergeDer Zwergenschatz bei LugaDie Zwerge am BreitebergDie heilsame BlumeGestalten in Busch und WaldDie Wilde FrauDie ungetreue SpinnerinDie Marata bei KubschützDas Holzweibel von BerthelsdorfDie BuschweibchenDas hilfreiche BuschweibelDie WurlawyGeister in Sturm und WetterPan DietrichDer Wildheger und Pan DietrichPan Dietrich am ValtenbergeBlauhütelVon der MittagsfrauDie besiegte MittagsfrauDer Hirt bei JesauVon den IrrlichternIrrlichter zeigen den rechten WegDer bestrafte BauerEin Bauer will das Irrlicht betrügenDas Irrlicht und der FeldhüterDer Feuermann bei PurschwitzDer Förster und der FeuermannDer Feuermann leuchtet Betrunkenen heimDer Feueralaun sucht ErlösungVom WassermannDer Wassermann in der Schwarzen ElsterDer alte Soldat und der WassermannDer Wassermann hilft einem ArmenDer Miltitzer FroschDer Köhler und der NixDer Wassermann als KarpfenDer Nix und der BärDer Wassermann und die AnglerDer Häusler aus BrischkoDer Besuch beim WassermannBeim Dittmannsdorfer WassermannDie Nixen vom Schwarzteich bei OberputzkauDer Kampf der beiden WassermännerDer Kampf mit dem WassermannVon den SchlangenDie gutmütigen SchlangenDer Schlangenkönig und der JunkerVom KoboldDie Kobolde in der Zeschaer MühleDer Kobold hilft beim ScheuernDer Kobold und die WanderburschenVom DrachenDer Bäcker und der DracheHänschen, gieß ein!Der Drache auf dem BodenWie man den Drachen los wirdDer schwarze Kater aus NeschwitzDer QuarkdracheVom TeufelDer Teufel und die JunkerDer Teufel flickt seine HosenDer dumme TeufelDer Teufel in der Sägemühle
Aus Dorf und StadtEin Glück bringender TraumDie goldene Kutsche im Neschwitzer SchlossWoher das Dorf Neschwitz seinen Namen hatDas Dorf ohne SperlingeDie Kamenzer NaseEine gelungene ListWie der Butterberg seinen Namen erhieltDie Weißenberger ButterschnitteDer verbannte Putz am CzornebohDas versunkene Schloss bei DubringDie Kottmarelfe am GoldbornDer Jungfernsprung auf dem OybinDer gespenstige Glöckner zu Zittau
Blumen und Bäume in der SageDer Wunderfarn auf dem ValtenbergDie Wunderblume auf dem Löbauer BergDas Veilchen auf dem CzornebohDie grolle Linde in Görlitz
Von Zauberei und SchelmentumDer alte und der junge ZaubererKrabat
Von 1884 bis 1886 veröffentlichte der sorbische Ethnograf, Sprachwissenschaftler und Gründungsvater der Sorabistik Arnošt Muka (Ernst Mucke) einen der bis heute einflussreichsten Texte der sorbischen Publizistik – die „Statistika łužiskich Serbow“. Seine Bedeutung lag vor allem im statistischen Material zur Stärke der ober- und niedersorbischen Bevölkerung am Ende des 19. Jahrhunderts. Aber das Buch ist weit mehr als ein Zahlenwerk. Es ist mit seinen ausführlichen Beschreibungen dörflichen Lebens und sprachpolitischen Kampfansagen eine faszinierende Quelle für Volkskundler, Historiker, Soziologen, Heimatforscher und Ortschronisten. Im Detail erfährt der Leser, wie damals durch Industrialisierung und Zuzug fremder Arbeiter vor allem in die nördliche und südliche Oberlausitz sich dort die deutsche Sprache in der Öffentlichkeit mehr und mehr Bahn brach. Die katholischen Gemeinden zwischen Kamenz und Bautzen hingegen kristallisierten sich als Kerngebiet sorbischer Resistenz gegenüber der Germanisierung heraus.Der Ethnologe Robert Lorenz hat es sich zur Aufgabe gemacht, das bisher nur in sorbischer Sprache vorliegende Werk samt Mukas Nachträgen aus den Jahren 1896 und 1900 ins Deutsche zu übertragen und somit einer viel breiteren wissenschaftlichen wie allgemeinen Öffentlichkeit als bisher zugänglich zu machen.
In seinem dritten zweisprachigen
Lesebuch widmet sich der Herausgeber Marko Greulich der Gegend der
evangelischen Kirchgemeinden Königswartha, Neschwitz und Milkel-Luppa.
Mit zahlreichen Berichten aus historischen sorbischen Zeitungen und
Auszügen aus literarischen Texten über diese Gegend zeichnet er auf
unterhaltsame Weise ein lebendiges Bild vom Leben auf dem Lande in der
zweiten Hälfte des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ob
über Schätze aus alten Zeiten oder aufsehenerregende Neuerungen, ob über
den Erhalt des Lausitzer Landschweins oder den Abriss nicht mehr
gebrauchter Mühlen, ob über schlimme Begebenheiten oder solche zum
Kopfschütteln und Schmunzeln, die Sorbische Zeitung war stets bestens
informiert über all das, was in der Dörfern rund um den Hahneberg
passierte. Wie schon mit „Pod Čornobohom – Unterm Czorneboh“
(2012) und „Mjez Křičom a Lubatu – Zwischen Lutherberg und Löbauer
Wasser“ (2015) wendet sich Greulich mit der Neuerscheinung gleichermaßen
an sorbische und deutsche Leser der Oberlausitz. Er öffnet ein Fenster,
durch das man in den Alltag der Menschen in jener Zeit blicken kann,
und es ist durchaus möglich, dass der eine oder andere Leser im Buch
unverhofft einen Ahnen entdeckt.
Auf dem Tonträger
ist die sorbische Hymne in obersorbischer, niedersorbischer und
deutscher Sprachversion zu hören. Eingespielt wurde eine neue
Bearbeitung von Oksana Weingardt für Kammerorchester mit Studenten der
Dresdner Hochschule für Musik “Carl Maria von Weber” und weiteren
Musikern. Den Part des Gesangssolisten übernahm Gerald Schön. Die CD
dient zum einen der Dokumentation der sorbischen Hymne, zum anderen soll
zum Mitsingen animiert werden. Dafür kann die Instrumentalvariante
genutzt werden.Das Lied „Rjana Łužica“ wurde
am 17. Oktober 1845 in Bautzen zum ersten sorbischen Gesangsfest
uraufgeführt. In den Jahren danach gewann es immer mehr an Beliebtheit,
so dass es zur sorbischen Hymne avancierte. Der sorbische Lehrer und
Ethnograph Hendrich Jordan hat den Text später in die niedersorbische
Sprache übersetzt. Der Schriftsteller Kito Lorenc schuf eine deutsche
Nachdichtung.